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Aktionen für die Martinskirche Gladenbach |
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Besinnung
im Advent am 29. November 2008 in der Martinskirche „Adventszeit
- eine Zeit voller Hoffnung“ Zum zweiten Mal hatte die Evangelische
Kirchengemeinde ihre Türen geöffnet und zu einer Stunde der Ruhe und
Besinnung im Rahmen der Aktion „Einkauf bei Kerzenschein“, die vom
Gladenbacher Gewerbeverein ausgerichtet wird, eingeladen. Fackeln
beleuchteten den Weg vorbei an der momentanen Baustelle um die Martinskirche.
Ausgerüstet mit einem Teelicht und einem Liedblatt füllten schon ab 18.30 Uhr
viele Besucher den Kirchenraum. Pfarrer Volk begrüßte mit dem bekannten
Gedicht von Joseph von Eichendorff: „Markt und Straßen steh’n
verlassen, still erleuchtet jedes Haus…“. „Adventszeit als Zeit der
Besinnung auf das Leben, auf mich selbst und auf Gott“, lautete sein Motto. Festlich eingestimmt hatte
uns schon zuvor unser Kantor Hartmut Koch mit adventlichen
Melodien an der Orgel. Einen bunten Reigen internationaler Lieder stimmte der
Frauenchor TonArt unter seiner Dirigentin Simone
Jung an, ehe Pfarrer Volk zunächst die Ängste in unserer Gesellschaft
aufgriff und uns nüchtern die Situation der weltweiten Krisen aufzeigte.
Dazu hatte er ein herausnehmbares
Plakat aus dem Magazin der Wochenzeitung „Die Zeit“ mitgebracht. Es zeigt den
hessischen SPD-Kandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel
mit dem Untertitel „Hope“. Mit dem Hoffnungssignal „Hope“ hatte schon der
zukünftige amerikanische Präsident Barack Obama seinen Wahlkampf gestaltet. Doch hier in der
Martinskirche ging es nicht um eine Wahlveranstaltung. Das Plakat weist uns
auf unsere tiefe Sehnsucht nach Hoffnung hin. Im christlichen Glauben sind
das Vertrauen auf Gott und die Hoffnung aufs Engste verbunden. Deshalb ist
die Adventszeit eine spannende Zeit. Dem Mann am Kreuz, dem Zentrum unserer
Kirche, können wir uns öffnen mit allem, was uns Angst macht. Er möchte unser
Leben reich machen an Dingen, die wir nicht kaufen können: Freude, Frieden, Versöhnung
und Hoffnung. Ihm können wir die Hoffnungslosigkeit für unser persönliches
Leben und dieser Welt bringen. Liebe und Geborgenheit und die Hoffnung, dass
alles noch einmal gut werden kann, sind Werte, die auf den Weihnachtsmärkten
unserer Städte nicht käuflich zu erwerben sind. Sie machen unser Leben und
das Leben der nachwachsenden Generation reich. Deshalb gilt auch in der
diesjährigen Adventszeit die Bitte des Apostels Paulus: „Der Gott der
Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr
immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.“
Immer wieder stimmten die
Besucher in die Lieder des Frauenchores mit ein. Der Auftritt der
Nachtwächter unter der Regie von Oliver Wilhelm und Rüdiger Terpe durfte nicht fehlen. Sie hatten dieses Jahr ein
passendes Gedicht mitgebracht. Mit dem bekannten Adventslied: „Macht hoch die
Tür, die Tor macht weit“ verließen wir, angeführt vom Frauenchor TonArt, die Kirche. Zu unserer großen Freude überreichte
uns Frau Drösch vom Obst- und Gartenverein Bellnhausen einen Scheck über 132,80 € zugunsten der
Renovierung unserer Martinskirche. Die Kollekte erbrachte zusätzlich 333 €
für den gleichen Zweck. Allen, die diese Besinnung im Advent ermöglicht
haben, ein herzliches Dankeschön und eine gesegnete Adventszeit voller
Hoffnung! Irmgard Volk |
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Verantwortlich für diese Seite: Pfarrer Klaus Neumeister Telefon: 06462 1342 E-Mail:
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