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Adventsstündchen
in Frohnhausen am 08.
Dezember 2011 |
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Schon zum siebten
Mal trafen sich Gemeindeglieder zum Adventsstündchen in der Frohnhäuser Kirche. Unsere
Küsterin Frau Silke Barth hatte wieder eine Mitte im Stuhlkreis gestaltet und
verwöhnte uns mit Selbstgebackenem. Pfarrer Volk begleitete die Adventslieder
mit seiner Gitarre. Er verteilte passend zu seiner Geschichte unter den
Teilnehmern eine frisch geschälte Apfelsine. Sie erinnerte an die
Kameradschaft von Waisenkindern, die von ihren Apfelsinen je eine Spalte
einem Zimmergenossen schenkten. Ihm war wegen eines Vergehens im
zurückliegenden Jahr von der Heimleitung die jährliche Apfelsine zum
Weihnachtsfest verwehrt worden. Dass Gott für uns auch in alltäglichen Dingen
sorgt, wie zum Beispiel mit Bettschuhen für kalte Füße, klang in einer Geschichte
aus dem Erzgebirge an.
Das
schönste Weihnachtsgeschenk für einen Landwirt bestand in der Tat seines
heranwachsenden Sohnes, der ihm aus Liebe durch frühes Aufstehen die Arbeit
des Melkens abgenommen hatte. „Einladung ins Paradies“ hieß eine weitere
Erzählung. Dem Stadtstreicher begegneten die drei Könige im Traum und führten
ihn zum Kind in der Krippe, als er in einer bitterkalten Nacht auf seiner
Parkbank erfror. Mit Gebet und Segen wurden die Teilnehmer auf ihren Heimweg geschickt. Irmgard
Volk |
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