|
Besinnung
im Advent in der
Martinskirche am 26.
November 2011 |
|
|||
|
Der
Zugang zum Himmel ist die Sehnsucht Mit einem
goldenen Schlüssel und einem selbstverfassten Gedicht hatte Pfarrer Herbert
Volk bei der Eröffnung der Aktion „Einkauf bei Kerzenschein“ auf dem
Marktplatz in die Martinskirche eingeladen. Und die Menschen strömten in die
Martinskirche. Bald war die Kirche von den vielen Lichtern festlich
beleuchtet. Viele fanden keinen Sitzplatz mehr, ließen es sich aber nicht
nehmen, diese Stunde mitzuerleben. Einige kehrten auch um, so dass ich an die
Schilder vom Kirchentag erinnert wurde: „Kirche überfüllt!“
Altkantor
Hartmut Koch eröffnete mit seinem Orgelspiel die Stunde. Er begleitete auch
die gemeinsam angestimmten Lieder. Zum fünften Mal gestaltete der Frauenchor TonArt mit seinen fröhlich gesungenen Liedern die
„Besinnung im Advent“ mit.
Wie in
jedem Jahr hatten uns die Nachtwächter bei ihrem Besuch eine Schriftrolle mit
einer Botschaft mitgebracht und einer von ihnen sang uns ein altes
Nachtwächterlied a capella vor. Spontaner Applaus
belohnte ihn wie auch die musikalischen Beiträge des Chors und des Kantors.
Pfarrer
Volk erinnerte an die vielen Grüße und Wünsche für eine besinnliche
Adventszeit. So eine Zeit wird es höchstwahrscheinlich auch im Advent 2011
nicht geben. Aber Wachsamkeit für das Überraschende und Unerwartete sei
möglich. Nicht ein Bettler, sondern eine Frau aus der Gemeinde mit einer
freundlichen Einladung zu einem familiären Empfang störte ihn bei der
Vorbereitung auf die diesjährige Andacht. Eigentlich wollte er antworten:
„Keine Zeit! Wie stellen Sie sich das vor, gerade an diesem Wochenende?“ Aber
er bedankte sich dann doch freundlich. Ist das nicht typisch? Stellen wir uns
einmal vor, das ginge Gott so mit uns. Er klopft an und wir sagen: „Auch das
noch! Für dich lieber Gott habe ich aber jetzt keine Zeit!“
Doch Gott
will uns überraschen auch im Advent 2011. Er kennt unsere Sehnsucht. Wir
suchen Zuwendung. Wir haben Verlangen nach Geborgenheit, nach Freiheit und
Frieden und letztlich danach, dass es einen Gott gibt, der uns hält, egal wie
tief wir fallen. Mit seinem Licht will er unsere persönliche Dunkelheit
erhellen und uns auch den Weg weisen durch die Dunkelheit und die
unbeantworteten Fragen in unserem Land: die Angst vor den unberechenbaren
Folgen der Atomkraft, den skrupellosen menschenverachtenden Taten der
Neonazis, dem Chaos auf den Finanzmärkten. Von ihm dürfen wir Zukunft für
unser persönliches Leben und unser Land erwarten. Gott will auch im Advent
2011 zu uns kommen. Im Namen
der Kirchengemeinde sei ein herzliches Dankeschön für die großzügige Kollekte
von 842 Euro gesagt. Sie wird für die noch ausstehende Innenrenovierung im
Eingangsbereich der Martinskirche und eine neue Beleuchtungsanlage in ihr
Verwendung finden. Irmgard
Volk |
||||
|
Fragen, Ergänzungen,
Kommentare: Telefon: 06462 1342 E-Mail:
ev-pfarramt1-gladenbach@gmx.de |
||||